Produkt 04 / Android · Netzwerk

wowTracer

Sieht, wohin das Handy wirklich telefoniert. wowTracer listet jede Verbindung, jeden Endpunkt und jede DNS-Anfrage — und ordnet sie der App zu, die sie ausgelöst hat.

Vorstellung

Was wowTracer ist.

Ein Smartphone ist selten still. Im Hintergrund synchronisieren Apps Konten, laden Werbung, prüfen Updates, schicken Telemetrie. Sichtbar ist davon nichts — bis man nachsieht.

wowTracer macht genau das. Die App zeigt zunächst alle Netze, die das Gerät gerade benutzt: Interface, Transportweg (WLAN, Mobilfunk, Ethernet, VPN), Adressen, DNS-Server, Routen, MTU und Bandbreite. Anschließend lässt sich ein lokaler VPN-Dienst einschalten, der die TCP- und UDP-Verbindungen der anderen Apps mitschreibt — mit Endpunkt, Protokoll und dem Namen der App, die dahintersteckt.

Der wichtige Punkt: Inhalte bleiben unlesbar. Die App sieht Verbindungsdaten, keine verschlüsselten Nutzdaten. TLS wird nicht aufgebrochen, Zertifikate werden nicht ersetzt. Es geht um „wer spricht mit wem“, nicht um „was gesagt wird“.

wowTracer ist ein Diagnosewerkzeug — für neugierige Nutzer, für Administratoren, für alle, die wissen wollen, was auf ihrem Gerät passiert.

Verbindungsübersicht

Alle aktiven Netze mit Interface, Transportweg, Link-Adressen, DNS-Servern, Routen, MTU und Bandbreite. Die Liste aktualisiert sich, sobald sich am Gerät etwas ändert.

Filter und Suche

Volltextsuche über Interface, IP, DNS, Route und Statusmerkmale. Dazu Filter nach Transportweg sowie „nur Internet“ und „nur validiert“.

VPN-Erfassung

Ein lokaler VPN-Dienst beobachtet die Verbindungen anderer Apps: Protokoll, Quelle, Ziel, übertragene Bytes und Zeitpunkt der letzten Sichtung.

DNS-Anfragen

Name, Typ (A, AAAA, HTTPS und weitere), Quelle, Ziel und auslösende App. Wiederholte Anfragen werden gezählt statt mehrfach gelistet.

App-Zuordnung

Über die Verbindungs-UID ermittelt die App den zugehörigen Anwendungsnamen. Wo das nicht gelingt, bleibt die UID sichtbar — ohne Rateversuch.

Weltkarte

Öffentliche Ziel-Adressen werden geografisch verortet und als Linien von der eigenen Position aus dargestellt. Private und lokale Adressen bleiben außen vor.

Export

Verbindungen und DNS-Anfragen lassen sich als CSV oder als lesbarer Text über die Android-Teilen-Funktion weitergeben.

Verstecken

Einzelne Verbindungen lassen sich ausblenden, ohne die Erfassung zu beenden. Die Liste der versteckten Einträge ist jederzeit einsehbar und löschbar.

Zielplattform
Android 12L oder neuer (minSdk 32)
Erfassung
lokaler VPN-Dienst (VpnService), IPv4, TCP und UDP
Berechtigungen
VPN-Dienst, Benachrichtigungen, Netzwerkstatus, Paketabfrage
Datenhaltung
ausschließlich lokal auf dem Gerät
Export
CSV und Text über die Android-Teilen-Funktion
Sprache
Deutsch

Bedienungsanleitung

Vom Netz
zur Antwort.

Die Verbindungsliste steht sofort. Die Erfassung braucht eine Zustimmung — und lässt sich jederzeit wieder abschalten.

  1. App installieren und öffnen

    wowTracer startet direkt auf der Verbindungsliste. Es gibt keine Anmeldung, kein Konto und keinen Einrichtungsassistenten.

  2. Verbindungen lesen

    Die Übersicht zeigt jedes Netz mit Transportweg, Adressen und DNS-Servern. Über „Details“ erscheinen zusätzlich Interface, Netzwerk-ID, MTU, Bandbreite, Private DNS, Proxy und Routen.

  3. Filtern und suchen

    Suchfeld und Filter-Chips eingrenzen: nach Transportweg, nach „nur Internet“, nach „nur validiert“. Versteckte Verbindungen lassen sich einblenden und in einem eigenen Dialog verwalten.

  4. VPN-Erfassung einschalten

    Der Schalter „VPN-Erfassung“ startet einen lokalen VPN-Dienst. Android fragt einmalig nach der Zustimmung; erst danach werden Verbindungen anderer Apps beobachtet. Eine dauerhafte Benachrichtigung zeigt an, dass die Erfassung läuft.

  5. App-Verbindungen und DNS prüfen

    Die Karte „VPN-Erfassung“ zeigt die letzten Verbindungen und DNS-Anfragen. Das VPN-Log bietet eine vollständige Liste, eine Weltkarte der öffentlichen Ziele und einen eigenen Dialog für DNS-Anfragen.

  6. Exportieren

    Verbindungen und DNS-Anfragen lassen sich als CSV oder als Text über die Android-Teilen-Funktion weitergeben. Die Datei wird dafür kurzzeitig im app-privaten Cache abgelegt.

  7. Ausschalten

    Der VPN-Schalter beendet die Erfassung. Dabei werden die gesammelten Verbindungs- und DNS-Daten im Arbeitsspeicher verworfen. Die normale Verbindungsübersicht bleibt verfügbar.

Was die App nicht tut

wowTracer entschlüsselt keine verschlüsselten Verbindungen, installiert keine Zertifikate und verändert keinen Datenverkehr. Die App liest ausschließlich Verbindungsmetadaten: Quelle, Ziel, Port, Protokoll, Byte-Zähler und Zeitstempel.

Ebenso wenig werden Daten an einen Server des Entwicklers übertragen. Es gibt keine Benutzerkonten, keine Cloud-Synchronisierung, keine Werbe-IDs und keine Analyse-SDKs. Eine Ausnahme ist ausdrücklich benannt: die Weltkarte, für die öffentliche IP-Adressen an einen externen Geodienst gehen — und nur dann, wenn diese Ansicht geöffnet wird.

Produktspezifische Datenschutzerklärung

Datenschutz —
wowTracer

Stand: 01. Dezember 2026 · Fassung 1.0

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